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Marian Hill
Minimalismus zwischen Pop, R&B und Electro: Das US-Duo Marian Hill veröffentlicht sein zweites Album „Unusual“ am 11. Mai

Bereits vor vier Jahren bezeichnete die New York Times sie als „US-amerikanische Antwort auf AlunaGeorge“, jetzt knüpfen Marian Hill aus Philadelphia mit dem zweiten Album an ihren US-Platinhit „Down“ (weltbekannt als Apple-Kampagnensong) an: „Unusual“ heißt das zweite Studioalbum, auf dem auch die zuletzt veröffentlichten Songs „Subtle Thing“ und „Wish You Would“ vertreten sind. Gerade „Subtle Thing“ ist ein weiterer Beweis dafür, wie gut Marian Hill es verstehen, die menschliche Stimme und absolut spärliche und überraschende Arrangements zu Songs zu verschnüren, die catchy und episch zugleich wirken.

„Unusual“, also ungewöhnlich und somit erklärungsbedürftig, ist zunächst einmal der Projektname Marian Hill: Der verweist nämlich keineswegs auf eine Sängerin dieses Namens, sondern auf ein seit über fünf Jahren aktives Duo aus Philadelphia, dessen Mitglieder auf die Namen Samantha Gogol (Songwriting/Gesang) und Jeremy Lloyd (Produktion/Songwriting) hören. (Entliehen haben sie den Namen Marian Hill übrigens bei zwei Charakteren aus dem Musical „The Music Man“.) Schon seit der High-School miteinander befreundet, operieren die beiden auf der Schnittstelle zwischen Electronica, Pop und R&B – und ergänzen einander perfekt.

Auf ihrem zweiten Album „Unusual“ definieren sie ihre Klangästhetik weiter: Samantha Gogols Stimme klingt noch müheloser und pointierter, während die minimalistischen Arrangements von Jeremy Lloyd dieses Mal tanzbarer sind: Wie ein futuristisches Update zum Timbaland-Sound der Nullerjahre, bezieht er sich mal auf Hip-Hop, mal auf Jazz, dann wieder ganz klar auf elektronische Vorläufer. Das Resultat sind insgesamt 10 Songs, die von komplexen Beziehungs- und Identitätsfragen handeln – und die vor allem irgendwie vertraut wirken, obwohl man sie noch nie zuvor gehört hat.

Einziger Co-Producer des Albums ist Boi-1da, der ausnahmsweise beim Song „Differently“ an der Seite von Lloyd mitgewirkt hat. Wie schon zuvor, ist der Saxofonist Steve Davit der einzige Feature-Gast auf dem Album. Zu den 10 Songs gibt es korrespondierende 1-Minüter-Videoepisoden, die Marian Hill zusammen mit dem Creative Director Zach Bell realisiert haben: Jeder dieser Clips entführt einen weiter in jene surreale, dezent verfremdete Parallelwelt, die das Songwriter-Team aus Philly auch klanglich heraufbeschwört.

Los ging’s für die beiden im Jahr 2013: In den einschlägigen Blogs tauchte der Name Marian Hill erstmals in Verbindung mit der Single „Whisky“ auf, was denn auch gleich zu einer Top-10-Platzierung bei Hype Machine führte. Es folgten die EPs „Play“ (2013) und „Sway“ (2015), bis sie mit „Act One“ schließlich vor zwei Jahren ihr erstes Album-Statement machten: Album-Highlight „Down“, bekannt aus der Apple-Kampagne für iPhone 7 und Airpods vor gut einem Jahr, verzeichnete hinterher über 102 Millionen Streams bei Spotify, dazu weitere 50 Millionen bei Apple Music, und auch die Top-Position in den US-Shazam-Charts gehörte der US-Top-25-Single ganze 8 Wochen lang, woraufhin der US-Rolling Stone weitere Vergleiche herbeizog (u.a. Banks, Sylvan Esso). 2017 legten sie mit „Act One (The Complete Collection)“ noch ein erweitertes Update zum Debüt vor – nunmehr mit Gästen wie Big Sean und Lauren Jauregui (Fifth Harmony). Inzwischen verzeichnet ihr YouTube-Channel über 90 Millionen Views.

Nachdem sie in Europa bereits ausverkaufte Shows gespielt haben und die Sängerin Samantha Gogol zuletzt ganz alleine den Song „Pearls“ zum Soundtrack von „Fifty Shades of Grey – Befreite Lust“ beisteuerte, absolvieren Marian Hill dieser Tage eine große Headliner-Tournee durch die Staaten, in deren Rahmen sie auch beim Coachella Festival Halt machen.

Tickets für den 17.09.2018 online buchen:
21:00 Uhr - Marian Hill

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